Augenarztpraxis Rieks
und
Wirdemann

Praxiskontakt

Augenmedizinisches Versorgungszentrum Aurich

Esenser Str. 2

26603 Aurich

 

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Fax: (0 49 41) - 67 07 1

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Sprechstunden:

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Beachten Sie auch unsere Notdienstinformationen!

Die Zukunft der Kinder im Auge behalten

Bis zum vierten Geburtstag sollten alle Kinder augenärztlich untersucht werden

Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr – an dieser alten Volksweisheit ist einiges dran, wenn es um das Sehvermögen von Kindern geht. Denn das Sehvermögen entwickelt sich in den ersten Lebensjahren. Wenn hier etwas „schief“ geht, kann das zu einer bleibenden Sehschwäche führen. Deshalb rät Prof. Dr. Klaus Rüther vom Berufsverband der Augenärzte Deutschlands (BVA) allen Eltern anlässlich der Woche des Sehens vom 8. bis 15. Oktober: „Behalten Sie die Zukunft der Kinder im Auge. Lassen Sie sie augenärztlich untersuchen.“

Neugeborene sehen ihre Umwelt zunächst unscharf. Erst nach und nach lernt das Gehirn, die Informationen, die von den Augen kommen, zu einem scharfen, räumlichen Seheindruck zu verarbeiten. Diese Entwicklung des Sehvermögens findet vor allem in den ersten Lebensjahren statt. Wenn in dieser sensiblen Phase Probleme auftreten – eine Fehlsichtigkeit beispielsweise oder auch eine Fehlstellung der Augen, die zum Schielen führt – dann gefährdet das den Lernprozess. Wenn die beiden Augen Bilder mit unterschiedlicher Qualität ans Gehirn „liefern“, gelingt es nicht, diese beiden Bilder zu einem dreidimensionalen Seheindruck zu verarbeiten. Dann kann es passieren, dass der Seheindruck eines Auges unterdrückt wird. Das Auge wird gewissermaßen abgeschaltet. Geschieht dies dauerhaft, dann droht eine Sehschwäche des Auges, die ein Leben lang bestehen bleibt und nicht durch Brillen, Kontaktlinsen oder eine Operation behoben werden kann.

Gezielte Förderung

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Corona - Virus: Reguläre Sprechzeiten, aber weniger Patienten!

Liebe Patienten!

 

Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie haben wir aus Verantwortung gegenüber unseren Mitarbeiterinnen, Mitarbeitern und Patienten gemäß den Richtlinien der Berufsverbände Vorsichtsmaßnahmen getroffen, um die Ausbreitung des Virus COVID-19  einzudämmen und dennoch für Sie handlungsfähig zu bleiben.

Es  gelten nun wieder unsere regulären Sprechzeitenstunde, allerdings werden wir momentan u.a. wegen der Abstandsregeln weniger Patienten untersuchen können!

 

Bitte denken Sie daran, daß Sie beim Betreten der Praxis eine Schutzmaske oder z.B. ein Tuch als Ausatemschutz tragen!

 

Ihr Praxisteam

 

 

Informationen zum Corona-Virus erhalten Sie unter anderem hier: https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/

 

Wer kurzsichtig ist, sollte auf seine Netzhaut achten

Risiko einer Netzhautablösung ist bei über 3 Dioptrien Myopie statistisch erhöht

Wer kurzsichtig ist, benötigt eine Brille oder Kontaktlinsen, um in der Ferne gut zu sehen – doch damit ist es nicht immer getan. Stark kurzsichtige Augen sind anfällig für verschiedene Augenkrankheiten, erläutert Priv.-Doz. Dr. Joachim Wachtlin vom Berufsverband der Augenärzte Deutschlands. So ist das Risiko einer Netzhautablösung bei einer Kurzsichtigkeit von -3 bis -6 Dioptrien etwa zehn Mal so hoch wie bei normalsichtigen Augen.

Kurzsichtigkeit entsteht in den meisten Fällen, wenn der Augapfel „zu lang“ ist. Die einfallenden Lichtstrahlen bündeln sich dann vor der Netzhaut, so dass ein unscharfes Bild entsteht. Mit einer Sehhilfe oder durch eine operative Korrektur lässt sich der Abbildungsfehler ausgleichen, der zu lange Augapfel bleibt jedoch weiter vorhanden. Doch ein „zu langer“ Augapfel ist auch „dünnwandig“ – die verschiedenen Gewebeschichten und die Netzhaut sind dünner als bei normalsichtigen Augen. Deshalb ist die Netzhaut dann anfälliger für Schäden wie beispielsweise Netzhautlöcher die unbehandelt in eine Netzhautablösung übergehen können.

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So bleiben die Augen gesund

 

Viel Bewegung, frische Luft, vielseitige Ernährung

 

Düsseldorf 23.06.2020 – Sehen ist Leben. Das Augenlicht bis ins hohe Alter zu erhalten, bewahrt die Selbständigkeit und die Lebensqualität. Damit die Augen gesund bleiben, kann man eine ganze Menge tun, rät Dr. Andrea Lietz-Partzsch vom Berufsverband der Augenärzte Deutschlands (BVA).

Mit ein paar einfachen Tipps kann jeder Mensch sein persönliches Risiko für altersbedingte Sehminderungen positiv beeinflussen:

Regelmäßig bewegen: Spazierengehen oder joggen, Rad fahren, schwimmen – solche und andere Formen des Ausdauersports kommen nicht nur der allgemeinen Gesundheit zu gute, sondern auch den Augen: Zumindest bei Mäusen haben Forscher den Nachweis erbracht, dass ein regelmäßiges Training die Netzhaut vor Schäden schützt. Viel spricht dafür, das dies auch für Menschen gilt: Regelmäßiger Sport kann altersbedingte Veränderungen der Netzhautmitte (der Makula), die eine Sehminderung verursachen können, positiv beeinflussen.

Vitaminreiche Ernährung: Eine abwechslungsreiche Ernährung, die reich an Vitaminen und an dem vor allem in grünem Gemüse wie Spinat oder Grünkohl enthaltenen Farbstoff Lutein ist, kommt den Augen zugute. Werden diese Farbstoffe in ausreichender Menge mit der Nahrung aufgenommen, dann können sie sich in der Netzhaut anreichern. Dort schützen sie wie eine natürliche Sonnenbrille vor altersbedingten Schäden.

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