Augenarztpraxis Rieks
und
Wirdemann

Praxiskontakt

Augenmedizinisches Versorgungszentrum Aurich

Esenser Str. 2

26603 Aurich

 

Tel.: (0 49 41) - 67 07 0

Fax: (0 49 41) - 67 07 1

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Sprechstunden:

Montag - Donnerstag:

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Außerdem nach Vereinbarung!

Vereinbaren Sie per Telefon, Fax, Email oder hier auf der Webseite einen Termin!

 

Beachten Sie auch unsere Notdienstinformationen!

Corona - Virus: Reguläre Sprechzeiten, aber weniger Patienten!

Liebe Patienten!

 

Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie haben wir aus Verantwortung gegenüber unseren Mitarbeiterinnen, Mitarbeitern und Patienten gemäß den Richtlinien der Berufsverbände Vorsichtsmaßnahmen getroffen, um die Ausbreitung des Virus COVID-19  einzudämmen und dennoch für Sie handlungsfähig zu bleiben.

Es  gelten nun wieder unsere regulären Sprechzeitenstunde, allerdings werden wir momentan u.a. wegen der Abstandsregeln weniger Patienten untersuchen können!

 

Bitte denken Sie daran, daß Sie beim Betreten der Praxis eine Schutzmaske oder z.B. ein Tuch als Ausatemschutz tragen!

 

Ihr Praxisteam

 

 

Informationen zum Corona-Virus erhalten Sie unter anderem hier: https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/

 

Wer kurzsichtig ist, sollte auf seine Netzhaut achten

Risiko einer Netzhautablösung ist bei über 3 Dioptrien Myopie statistisch erhöht

Wer kurzsichtig ist, benötigt eine Brille oder Kontaktlinsen, um in der Ferne gut zu sehen – doch damit ist es nicht immer getan. Stark kurzsichtige Augen sind anfällig für verschiedene Augenkrankheiten, erläutert Priv.-Doz. Dr. Joachim Wachtlin vom Berufsverband der Augenärzte Deutschlands. So ist das Risiko einer Netzhautablösung bei einer Kurzsichtigkeit von -3 bis -6 Dioptrien etwa zehn Mal so hoch wie bei normalsichtigen Augen.

Kurzsichtigkeit entsteht in den meisten Fällen, wenn der Augapfel „zu lang“ ist. Die einfallenden Lichtstrahlen bündeln sich dann vor der Netzhaut, so dass ein unscharfes Bild entsteht. Mit einer Sehhilfe oder durch eine operative Korrektur lässt sich der Abbildungsfehler ausgleichen, der zu lange Augapfel bleibt jedoch weiter vorhanden. Doch ein „zu langer“ Augapfel ist auch „dünnwandig“ – die verschiedenen Gewebeschichten und die Netzhaut sind dünner als bei normalsichtigen Augen. Deshalb ist die Netzhaut dann anfälliger für Schäden wie beispielsweise Netzhautlöcher die unbehandelt in eine Netzhautablösung übergehen können.

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Den Durchblick behalten – Kurzsichtigkeit bremsen

 Augenärzte informieren: Myopie entsteht meist in der Kindheit

 

Düsseldorf 21.05.2019 – Der weltweite Trend einer Zunahme der Kurzsichtigkeit lässt sich für Deutschland bisher nicht belegen. Doch der Trend zu vermehrter Naharbeit könnte in den kommenden Jahren auch hierzulande dazu führen, dass mehr Kinder kurzsichtig werden. Prof. Dr. Wolf Lagrèze und Prof. Dr. Bernd Bertram, 1. Vorsitzender des Berufsverbands der Augenärzte Deutschlands (BVA) erläutern, wie Eltern dazu beitragen können, dass ihre Kinder den Durchblick behalten.

Es ist relativ einfach: Kinder sollten sich täglich mindestens zwei Stunden bei Tageslicht im Freien aufhalten. Dann sinkt das Risiko, dass sie kurzsichtig werden, um die Hälfte. Naharbeit – längeres konzentriertes Schauen auf ein Objekt in einem Abstand unter 30 cm – fördert dagegen die Kurzsichtigkeit. Eltern sollten deshalb unter anderem kritisch im Blick behalten, wie lange ihre Kinder sich mit Smartphones, Tablets und Computern beschäftigen. Wissenschaftlich fundierte „Grenzwerte“, wie lange pro Tag Kinder welchen Alters höchstens auf solche Bildschirme schauen sollten, gibt es nicht. Aber Augenärzte sehen es mit Sorge, wenn sich schon Kleinkinder mit diesen Geräten befassen. Je jünger ein Kind ist, desto kürzer sollte die Zeit sein, die es mit Naharbeit verbringt.

 Warum wird das Auge kurzsichtig?

 Das „normale“ menschliche Auge ist etwa 24 mm lang. Ein längerer Augapfel ist kurzsichtig (myop) – schon ein Millimeter mehr macht einen Sehfehler von 2,7 Dioptrien aus. Beim Schauen in die Ferne werden die ins Auge fallenden Lichtstrahlen dann nicht mehr auf der Netzhautebene fokussiert, sondern davor. In Deutschland sind etwa 15 Prozent aller Kinder am Ende der Grundschulzeit kurzsichtig, im Alter von 25 Jahren sind dann 45 Prozent aller Menschen betroffen. Dabei ist die Rate in den letzten 15 Jahren gleich geblieben: Der Anteil der Brillen, die Kindern und Jugendlichen wegen einer Kurzsichtigkeit verordnet wurden, ist nicht gestiegen. Von einer „Epidemie der Kurzsichtigkeit“ kann also bisher keine Rede sein. Doch Prof. Lagrèze und Prof. Bertram empfehlen Eltern, das Sehvermögen ihrer Kinder im Auge zu haben.

 Umweltfaktoren und Veranlagung

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Was tun, wenn die Bindehaut entzündet ist?

Erst die Ursache klären, dann gezielt behandeln

Das Auge ist rot, es juckt und brennt. Das sind typische Symptome einer Bindehautentzündung (Konjunktivitis), der mit Abstand häufigsten Augenkrankheit. Dr. Ludger Wollring, Pressesprecher des Berufsverbands der Augenärzte Deutschlands erläutert, weshalb auf jeden Fall eine augenärztliche Untersuchung sinnvoll ist.

Mit einer Entzündung reagiert die Bindehaut des Auges auf ganz verschiedene Auslöser: Infektionen mit Bakterien, Pilzen oder Viren sind häufig die Ursache, doch es können auch Bestandteile von Make Up oder Medikamenten sein, die eine allergische Reaktion auslösen. Wer Heuschnupfen hat, erlebt oft, dass auch die Augen auf die Allergene reagieren. Umweltreize wie Staub, Zugluft, Rauch oder grelles Sonnenlicht können ebenfalls zu einer Konjunktivitis führen. Und sie kann schwerwiegende Augenkrankheiten wie eine Entzündung der Hornhaut, der Regenbogenhaut und der Lederhaut begleiten.

Es kann aber auch sein, dass hinter den Symptomen, die der Betroffene für eine harmlose Bindehautentzündung hält, etwas anderes steckt, zum Beispiel eine Hornhautverletzung, die man vielleicht gar nicht wahrgenommen hat, oder ein Fremdkörper. Eine augenärztliche Untersuchung schafft hier Klarheit und eine sichere Diagnose als Grundlage für das weitere Vorgehen.

„Hausmittel“ können Allergien auslösen

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