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Hornhautspender schenken Augenlicht

Der 2. Juni ist Tag der Organspende / Verpflanzung der Augenhornhaut bewährt und sicher

Düsseldorf 17.05.2018 Mehr als 7000 Mal pro Jahr verpflanzen Augenärzte in Deutschland die Hornhaut des Auges und verhelfen damit Patienten, deren eigene Hornhaut durch Verletzung oder Krankheit trüb wurde, zu besserem Sehvermögen. Verstorbene schenken mit dieser Spende anderen, oft noch jungen Menschen Augenlicht und damit einen erheblichen Zugewinn an Lebensqualität und bessere Möglichkeiten, sich beruflich weiterzuentwickeln. Zum Tag der Organspende am 2. Juni ruft der Berufsverband der Augenärzte Deutschlands dazu auf, Organspender zu werden und so dazu beizutragen, dass der bestehende Mangel an Spenderhornhäuten behoben wird.

Schon vor mehr als 100 Jahren wurde zum ersten Mal die Hornhaut des Auges verpflanzt. Die sogenannte perforierende Keratoplastik, bei der ein kreisrundes Hornhautscheibchen des Spenders an die Stelle der eingetrübten Hornhaut eingenäht wird, war im 20. Jahrhundert eines der erfolgreichsten und am häufigsten eingesetzten Transplantationsverfahren. Im 21. Jahrhundert gehen Augenärzte noch einen Schritt weiter: Sie verpflanzen immer häufiger nur noch diejenigen Schichten der Hornhaut, die von der zugrunde liegenden Krankheit betroffen sind. Damit werden die ohnehin seltenen Abstoßungsreaktionen noch besser vermieden und das Sehvermögen der Patienten erholt sich in der Regel deutlich schneller.

Starker Anstieg der Fallzahlen im neuen Jahrtausend

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Was tun, wenn die Arme zum Lesen zu kurz werden?

Alterssichtigkeit – ein Problem, dem sich die meisten Menschen stellen müssen

Dank einer Augenoperation unabhängig von Brille oder Kontaktlinsen sein – das ist eine Möglichkeit, die vor allem für junge Erwachsene attraktiv ist. Allerdings muss ihnen bewusst sein: Diese Unabhängigkeit bleibt nicht unbedingt für immer erhalten. Etwa mit 45 bis 50 Jahren setzt bei den meisten Menschen die Alterssichtigkeit (Presbyopie) ein – und dann benötigt man für das Sehen in der Nähe doch wieder eine Sehhilfe. Der Berufsverband der Augenärzte informiert darüber, welche Möglichkeiten es gibt, dieses Problem zu lösen.

In jungen Jahren kann sich das Auge flexibel unterschiedlichen Sehentfernungen anpassen. Die Linse im Auge ist elastisch und kann sich verformen, so dass sich die Brennweite ändert und Objekte in der Nähe ebenso scharf gesehen werden wie Objekte in der Ferne. Mit zunehmendem Alter verliert die Linse aber an Elastizität. Das merken die meisten Menschen im Alter von 45 bis 50 Jahren: Lesen fällt leichter, wenn der Text weiter vom Auge entfernt ist als bisher gewohnt. Die Arme sind plötzlich nicht mehr lang genug, um das Buch in einem angenehmen Leseabstand zu halten.

Korrektur der Alterssichtigkeit mit Brillen

Eine Lesebrille kann hier Abhilfe schaffen, doch vielen Menschen ist es lästig, ständig die Brille auf- und abzusetzen, wenn sich der Sehabstand ändert. Bifokal- oder Gleitsichtbrillen sind dann für den Alltag taugliche Lösungen. Eine Bifokalbrille zeichnet sich durch ein zweigeteiltes Brillenglas aus – der untere Bereich bietet die notwendige Korrektur für die Nahsicht, der obere Teil verschafft klare Sicht in der Ferne. Eine Gleitsichtbrille verfügt ebenfalls über verschiedene Zonen für verschiedene Sehentfernungen, diese Zonen gehen, anders als bei der Bifokalbrille, gleitend ineinander über.

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Gereizte Lidränder erfordern geduldige Pflege

Nicht immer harmlos: Blepharitis kann gefährliche Folgen für die Augenoberfläche haben

Eine Entzündung der Lidränder (Blepharitis) kann sehr unangenehm sein und lang anhaltende Beschwerden verursachen. Patienten aller Altersgruppen können betroffen sein. Dr. Thomas Kaercher vom Berufsverband der Augenärzte Deutschlands gibt Ratschläge, worauf besonders zu achten ist.

Die Augen sind am Morgen oft verklebt, die Lidränder sind rot und geschwollen. Juckende Lidränder zeigen eine Entzündung in diesem Bereich an – eine Blepharitis erscheint und führt den Patienten zum Augenarzt. Oft greift diese Entzündung auch den Augapfel an, sie führt zu einer Rötung der Bindehaut mit Fremdkörpergefühl und Kratzen. In dieser Phase spricht man von einer Blepharo-Konjunktivitis.

Die Beschwerden können verschiedene Ursachen haben. Am häufigsten sind Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder Rosacea. Selbst milde Hauterkrankungen können starke Augenbeschwerden auslösen. Auch eine Störung der bakteriellen Besiedelung des Lidrands kann zu einer Entzündung führen. Dabei werden die Meibom-Drüsen der Lidkante besonders geschädigt.

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Plötzlich ist es dunkel

Retinaler Arterienverschluss – eine seltene, aber gravierende Krankheit

Die Vorstellung ist erschreckend: Von einem Moment auf den anderen erblindet das Auge – ohne Vorwarnung und ohne Schmerzen. Der retinale Arterienverschluss (RAV) ist eine zwar seltene, aber gravierende Krankheit. Leider sind Augenärzte hier häufig noch machtlos. Wenn eine die Netzhaut versorgende Arterie verschlossen wird, tritt schon nach wenigen Stunden ein nicht wieder gut zu machender Schaden ein. Weshalb die Betroffenen so schnell wie möglich einen Augenarzt aufsuchen sollten, erläutert Prof. Dr. Nicolas Feltgen vom Berufsverband der Augenärzte Deutschlands.

Von 10.000 Patienten in augenärztlicher Behandlung sind circa fünf bis zehn Menschen von einem RAV betroffen. Am häufigsten tritt er im Alter zwischen 65 und 70 Jahren auf. In den allermeisten Fällen ist – wie bei einem ischämischen Schlaganfall – eine Embolie die Ursache des Gefäßverschlusses. Nur in etwa fünf Prozent der Fälle ist eine Entzündung der Schläfenarterie Grund dafür.

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