Augenarztpraxis Rieks
und
Wirdemann

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Augenmedizinisches Versorgungszentrum Aurich

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In der Regel sind wir am Montag, Dienstag und Donerstag von 08.00 bis 20.00 Uhr und Mittwoch und Freitag von 8.00 bis 18.00 Uhr für Sie da.

 

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Sumbawanga

November 2017: Erster gemeinsamer Einsatz von Interplast und Deutschem Komitee zur Verhütung von Blindheit


Vom 28.10. - 12.11. waren die Augenärzte Karsten Paust und Arno Wirdemann, der Anästhesist Florian Stader und die Op-Schwester Hannah Amamou in Sumbawanga, im Südwesten von Tansania. Es wurden knapp 600 Patienten untersucht, über 160 Operationen(vornehmlich Katarakt-OP ́s) erfolgreich abgeschlossen.


Die Einsätze werden ausschließlich über Spenden finanziert. Wir sind immer wieder beeindruckt, wie sich einerseits unsere Teammitglieder, zeitlich, materiell und finanziell mit einbringen und welche Unterstützung wir von externen Spendern erhalten. Allen sei herzlich gedankt.

Weitere Informationen finden Sie unter: Global vision: Report Sumbawanga

Der nächste Einsatz ist geplant vom 21.04.-06.05.2018

 

Anhänge:
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Vorausschauend handeln – Augenlicht schützen

Welche Früherkennungsuntersuchungen empfehlen Augenärzte?

Für die meisten Menschen ist das Sehen der wichtigste unserer Sinne. Zugleich nehmen sie das Sehen als selbstverständlich hin und schenken der Gesundheit ihrer Augen kaum Aufmerksamkeit. Viele Augenkrankheiten beginnen jedoch schleichend und ohne Symptome. Dabei sind die Chancen, sie erfolgreich zu behandeln, umso besser, je früher sie erkannt werden. Der Berufsverband der Augenärzte Deutschlands (BVA) rät daher zu Früherkennungsuntersuchungen.

Amblyopievorsorge: Damit sich das Sehvermögen bei Kindern optimal entwickeln kann sollten alle Kinder spätestens um den dritten Geburtstag herum einmal augenärztlich untersucht werden, um eine Fehlsichtigkeit oder Schielen frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Wenn in der Familie bereits Sehfehler bekannt sind, das Kind deutlich schielt oder bei Frühgeborenen ist eine Untersuchung bereits im Alter von sechs Monaten zu empfehlen. Bleiben ein Sehfehler oder auch ein schwaches Schielen unentdeckt, besteht die Gefahr, dass ein Auge nicht die volle Sehkraft erreichen kann, weil der Seheindruck im Gehirn nicht korrekt verarbeitet wird. Diese Sehschwäche (Amblyopie) ist bei Kindern gut behandelbar, je älter die Betroffenen sind, desto geringer sind die Erfolgsaussichten. „Bei den Einschulungsuntersuchungen durch die Gesundheitsämter weisen sechs Prozent der Kinder, die vor dem dritten Geburtstag nicht augenärztlich untersucht wurden, eine einseitige Sehschwäche auf“, merkt Dr. Ludger Wollring, Pressesprecher des BVA an.

Früherkennung des Glaukoms (Grüner Star): Der Grüne Star ist eine tückische Krankheit, bei der nach und nach die Fasern des Sehnervs absterben. Dadurch entstehen, vom Rand her beginnend, Ausfälle im Gesichtsfeld. Betroffene verspüren keine Schmerzen und bemerken selbst in fortgeschrittenen Stadien der Krankheit keine Symptome, da das andere Auge die Defizite ausgleicht und wegen des „fill-in“-Phänomens: Blinde Flecken werden nicht als „schwarze Löcher“ wahrgenommen, sondern das Gehirn erstellt ein möglichst homogenes Bild aufgrund der vorhandenen Sehinformationen. Erst wenn der größte Teil des Sehnervs unwiederbringlich zerstört ist, werden die entstehenden blinden Flecken im Gesichtsfeld bemerkt. Rechtzeitig erkannt, lässt sich das Glaukom mit Augentropfen, Lasereingriffen oder Operationen gut behandeln. Deshalb sind ab dem 40. Lebensjahr regelmäßige Früherkennungsuntersuchungen ratsam. Dabei wird der Sehnervenkopf am Augenhintergrund auf Auffälligkeiten untersucht und der Augeninnendruck wird gemessen. Er ist neben dem Alter ein wichtiger Risikofaktor. Menschen mit dunkler Hautfarbe wird die Untersuchung bereits ab dem 30. Lebensjahr empfohlen. Auch Menschen, deren Verwandte 1. Grades unter einem Glaukom leiden, sollten sich schon in jüngeren Jahren regelmäßig untersuchen lassen.

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Was tun, wenn die Arme zum Lesen zu kurz werden?

Alterssichtigkeit – ein Problem, dem sich die meisten Menschen stellen müssen

Dank einer Augenoperation unabhängig von Brille oder Kontaktlinsen sein – das ist eine Möglichkeit, die vor allem für junge Erwachsene attraktiv ist. Allerdings muss ihnen bewusst sein: Diese Unabhängigkeit bleibt nicht unbedingt für immer erhalten. Etwa mit 45 bis 50 Jahren setzt bei den meisten Menschen die Alterssichtigkeit (Presbyopie) ein – und dann benötigt man für das Sehen in der Nähe doch wieder eine Sehhilfe. Der Berufsverband der Augenärzte informiert darüber, welche Möglichkeiten es gibt, dieses Problem zu lösen.

In jungen Jahren kann sich das Auge flexibel unterschiedlichen Sehentfernungen anpassen. Die Linse im Auge ist elastisch und kann sich verformen, so dass sich die Brennweite ändert und Objekte in der Nähe ebenso scharf gesehen werden wie Objekte in der Ferne. Mit zunehmendem Alter verliert die Linse aber an Elastizität. Das merken die meisten Menschen im Alter von 45 bis 50 Jahren: Lesen fällt leichter, wenn der Text weiter vom Auge entfernt ist als bisher gewohnt. Die Arme sind plötzlich nicht mehr lang genug, um das Buch in einem angenehmen Leseabstand zu halten.

Korrektur der Alterssichtigkeit mit Brillen

Eine Lesebrille kann hier Abhilfe schaffen, doch vielen Menschen ist es lästig, ständig die Brille auf- und abzusetzen, wenn sich der Sehabstand ändert. Bifokal- oder Gleitsichtbrillen sind dann für den Alltag taugliche Lösungen. Eine Bifokalbrille zeichnet sich durch ein zweigeteiltes Brillenglas aus – der untere Bereich bietet die notwendige Korrektur für die Nahsicht, der obere Teil verschafft klare Sicht in der Ferne. Eine Gleitsichtbrille verfügt ebenfalls über verschiedene Zonen für verschiedene Sehentfernungen, diese Zonen gehen, anders als bei der Bifokalbrille, gleitend ineinander über.

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Hornhautspender schenken Augenlicht

Der 2. Juni ist Tag der Organspende / Verpflanzung der Augenhornhaut bewährt und sicher

Düsseldorf 17.05.2018 Mehr als 7000 Mal pro Jahr verpflanzen Augenärzte in Deutschland die Hornhaut des Auges und verhelfen damit Patienten, deren eigene Hornhaut durch Verletzung oder Krankheit trüb wurde, zu besserem Sehvermögen. Verstorbene schenken mit dieser Spende anderen, oft noch jungen Menschen Augenlicht und damit einen erheblichen Zugewinn an Lebensqualität und bessere Möglichkeiten, sich beruflich weiterzuentwickeln. Zum Tag der Organspende am 2. Juni ruft der Berufsverband der Augenärzte Deutschlands dazu auf, Organspender zu werden und so dazu beizutragen, dass der bestehende Mangel an Spenderhornhäuten behoben wird.

Schon vor mehr als 100 Jahren wurde zum ersten Mal die Hornhaut des Auges verpflanzt. Die sogenannte perforierende Keratoplastik, bei der ein kreisrundes Hornhautscheibchen des Spenders an die Stelle der eingetrübten Hornhaut eingenäht wird, war im 20. Jahrhundert eines der erfolgreichsten und am häufigsten eingesetzten Transplantationsverfahren. Im 21. Jahrhundert gehen Augenärzte noch einen Schritt weiter: Sie verpflanzen immer häufiger nur noch diejenigen Schichten der Hornhaut, die von der zugrunde liegenden Krankheit betroffen sind. Damit werden die ohnehin seltenen Abstoßungsreaktionen noch besser vermieden und das Sehvermögen der Patienten erholt sich in der Regel deutlich schneller.

Starker Anstieg der Fallzahlen im neuen Jahrtausend

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