DynaLex - Profileliste

Unsere Leistungen im Überblick

Das Praxisteam würde sich freuen, Sie als Patienten in der modern ausgestatteten Praxis begrüßen zu können. Neben den üblichen Leistungen einer Augenarztpraxis finden Sie bei uns folgende Besonderheiten:


Sehschule

mit einer speziell ausgebildeten Orthoptistin zur Diagnostik und Behandlung von Augenfehlstellungen insbesondere bei Kindern.


Ambulante Operationen.

Wir führen in unserer Praxis Operationen zur Behebung von Lidfehlstehlungen und Tumorentfernungen durch. Auch Faltenbehandlungen mittels der Injektion von Botox ® ist bei uns nach sorgfältiger Indikationsstellung möglich. Der Graue Star wird von uns in Zusammenarbeit mit den Kollegen Dr. Awe und Dr. Karwetzky in der Auricher Praxisklinik Dr. Zemke wohnortnah ambulant operiert. Hier führen wir auch intravitreale Medikamenteneingaben (Lucentis ®, Macugen ®) zur Behandlung von Netzhautveränderungen durch.




[mehr]


Hilfe

Aktualisieren


Was tun, wenn die Arme zum Lesen zu kurz werden?

Alterssichtigkeit – ein Problem, dem sich die meisten Menschen stellen müssen


Dank einer Augenoperation unabhängig von Brille oder Kontaktlinsen sein – das ist eine Möglichkeit, die vor allem für junge Erwachsene attraktiv ist. Allerdings muss ihnen bewusst sein: Diese Unabhängigkeit bleibt nicht unbedingt für immer erhalten. Etwa mit 45 bis 50 Jahren setzt bei den meisten Menschen die Alterssichtigkeit (Presbyopie) ein – und dann benötigt man für das Sehen in der Nähe doch wieder eine Sehhilfe. Der Berufsverband der Augenärzte informiert darüber, welche Möglichkeiten es gibt, dieses Problem zu lösen.

In jungen Jahren kann sich das Auge flexibel unterschiedlichen Sehentfernungen anpassen. Die Linse im Auge ist elastisch und kann sich verformen, so dass sich die Brennweite ändert und Objekte in der Nähe ebenso scharf gesehen werden wie Objekte in der Ferne. Mit zunehmendem Alter verliert die Linse aber an Elastizität. Das merken die meisten Menschen im Alter von 45 bis 50 Jahren: Lesen fällt leichter, wenn der Text weiter vom Auge entfernt ist als bisher gewohnt. Die Arme sind plötzlich nicht mehr lang genug, um das Buch in einem angenehmen Leseabstand zu halten.

Korrektur der Alterssichtigkeit mit Brillen

Eine Lesebrille kann hier Abhilfe schaffen, doch vielen Menschen ist es lästig, ständig die Brille auf- und abzusetzen, wenn sich der Sehabstand ändert. Bifokal- oder Gleitsichtbrillen sind dann für den Alltag taugliche Lösungen. Eine Bifokalbrille zeichnet sich durch ein zweigeteiltes Brillenglas aus – der untere Bereich bietet die notwendige Korrektur für die Nahsicht, der obere Teil verschafft klare Sicht in der Ferne. Eine Gleitsichtbrille verfügt ebenfalls über verschiedene Zonen für verschiedene Sehentfernungen, diese Zonen gehen, anders als bei der Bifokalbrille, gleitend ineinander über.

Kontaktlinsen als Sehhilfen bei Presbyopie

Eine andere Methode, die Presbyopie auszugleichen sind Kontaktlinsen. Eine Möglichkeit sind Multifokallinsen, die scharfes Sehen in der Nähe und in der Ferne ermöglichen. Eine andere Option ist der sogenannte Goetheblick, die Monovision. Dabei erhält eine Auge eine Kontaktlinse für die Nähe, das andere Auge eine Kontaktlinse für die Ferne. Allerdings ist bei dieser Lösung mit Einschränkungen für das beidäugige Sehen zu rechnen, das für den dreidimensionalen Seheindruck nötig ist.

Kann eine Augenoperation helfen? 

Wer auch mit zunehmendem Alter von Sehhilfen unabhängig bleiben will, dem kann die moderne Augenchirurgie heute Lösungen anbieten – allerdings sind eingehende Voruntersuchungen und eine sorgfältige Aufklärung die Voraussetzung, bevor man sich zu einem solchen Eingriff entschließen sollte. Verschiedene Verfahren können zum Einsatz kommen, um eine Alterssichtigkeit auszugleichen.

Ein Beispiel ist auch hier – wie bei den Kontaktlinsen – die Monovision: Mit den Verfahren der refraktiven Hornhautchirurgie – das bekannteste ist die LASIK – wird ein Auge auf das Sehen in der Nähe eingestellt, das andere für die Ferne.

Eine andere Möglichkeit ist der Austausch der körpereigenen Linse gegen eine Multifokallinse. Diese ermöglicht dafür geeigneten Patienten ein gutes Sehen sowohl in der Ferne als auch in der Nähe ohne Brille. Allerdings ist zu beachten, dass nach der Operation unerwünschte optische Phänomene auftreten können, beispielsweise eine erhöhte Blendempfindlichkeit oder das Sehen von Ringen um Lichtquellen herum. Kontraste werden häufig nicht mehr so deutlich wahrgenommen. Manche Betroffenen fühlen sich von dem Verlust an Sehqualität so gestört, dass die Multifokallinse bei einem kleinen Teil der Patienten in einer erneuten Operation gegen eine Monofokallinse ausgetauscht werden muss. Schließlich ist vor der Entscheidung für die Linsenoperation noch auf ein erhöhtes Risiko für eine Netzhautablösung hinzuweisen.

Welche Lösung individuell die richtige ist, um auch im höheren Alter in alle Sehentfernungen den Durchblick zu bewahren, das lässt sich im Gespräch mit einem Augenarzt erläutern. Vorab ist eine eingehende Augenuntersuchung sinnvoll, um auszuschließen, dass neben der Alterssichtigkeit andere Probleme vorliegen, die das Sehen beeinträchtigen. Denn mit den Jahren steigt auch das Risiko für Augenkrankheiten wie das Glaukom (Grüner Star), Katarakt (Grauer Star) oder Altersbedingte Makuladageneration (AMD).


Quelle: Berufsverband der Augenärzte


(02.12.2017)

[ alle anzeigen ] (Aktuelles, Meldung 1 von 84)


Plötzlich ist es dunkel

Retinaler Arterienverschluss – eine seltene, aber gravierende Krankheit

Die Vorstellung ist erschreckend: Von einem Moment auf den anderen erblindet das Auge – ohne Vorwarnung und ohne Schmerzen. Der retinale Arterienverschluss (RAV) ist eine zwar seltene, aber gravierende Krankheit. Leider sind Augenärzte hier häufig noch machtlos. Wenn eine die Netzhaut versorgende Arterie verschlossen wird, tritt schon nach wenigen Stunden ein nicht wieder gut zu machender Schaden ein. Weshalb die Betroffenen so schnell wie möglich einen Augenarzt aufsuchen sollten, erläutert Prof. Dr. Nicolas Feltgen vom Berufsverband der Augenärzte Deutschlands.

Von 10.000 Patienten in augenärztlicher Behandlung sind circa fünf bis zehn Menschen von einem RAV betroffen. Am häufigsten tritt er im Alter zwischen 65 und 70 Jahren auf. In den allermeisten Fällen ist – wie bei einem ischämischen Schlaganfall – eine Embolie die Ursache des Gefäßverschlusses. Nur in etwa fünf Prozent der Fälle ist eine Entzündung der Schläfenarterie Grund dafür.

Leider wissen nur wenige Menschen von dieser Krankheit und gehen sofort bei den ersten Anzeichen zum Augenarzt. Dabei besteht – wenn überhaupt – nur in den ersten Stunden nach dem Verschluss die Chance für eine erfolgreiche Behandlung. Eine etablierte Therapie für den RAV gibt es nicht. Den meisten Patienten müssen die Augenärzte mitteilen, dass sie den entstandenen Sehverlust nicht mehr rückgängig machen können. Es gibt lediglich eine geringe Hoffnung, dass in den ersten Tagen nach dem Ereignis eine gewisse spontane Besserung eintritt.

Möglicher Vorbote eines weiteren Schlaganfalls

Der RAV aufgrund einer Embolie kann aber Vorbote eines weiteren, möglicherweise noch gravierenderen Schlaganfalls sein. Deshalb ist eine gründliche und schnelle Diagnostik von größter Bedeutung. Es kann daher sinnvoll sein, dass der Patient für einige Tage stationär aufgenommen und gründlich untersucht wird – idealer Weise in einer spezialisierten Station wie einer Stroke Unit.

Wenn aber eine Entzündung der Schläfenarterie den Gefäßverschluss ausgelöst hat, sollte diese mit hoch dosiertem Kortison behandelt werden, denn ansonsten könnte innerhalb kurzer Zeit auch das zweite Auge erblinden.

Die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG), die Retinologische Gesellschaft (RG) und der Berufsverband der Augenärzte Deutschlands (BVA) haben vor Kurzem das verfügbare Wissen über Diagnostik und Therapie des RAV in einer Leitlinie zusammengefasst. Denn auch wenn es außer in den ersten Stunden kaum Aussicht gibt, das Augenlicht der Patienten zu retten, ist es doch unabdingbar, dass sich Augenärzte für ihre Patienten einsetzen und ihnen als Lotsen durch die weiteren diagnostischen Maßnahmen beistehen.

Quelle: Berufsverband der Augenärzte

(20.08.2017)

[ alle anzeigen ] (Aktuelles, Meldung 1 von 84)


Gereizte Lidränder erfordern geduldige Pflege

Nicht immer harmlos: Blepharitis kann gefährliche Folgen für die Augenoberfläche haben

Eine Entzündung der Lidränder (Blepharitis) kann sehr unangenehm sein und lang anhaltende Beschwerden verursachen. Patienten aller Altersgruppen können betroffen sein. Dr. Thomas Kaercher vom Berufsverband der Augenärzte Deutschlands gibt Ratschläge, worauf besonders zu achten ist.

Die Augen sind am Morgen oft verklebt, die Lidränder sind rot und geschwollen. Juckende Lidränder zeigen eine Entzündung in diesem Bereich an – eine Blepharitis erscheint und führt den Patienten zum Augenarzt. Oft greift diese Entzündung auch den Augapfel an, sie führt zu einer Rötung der Bindehaut mit Fremdkörpergefühl und Kratzen. In dieser Phase spricht man von einer Blepharo-Konjunktivitis.

Die Beschwerden können verschiedene Ursachen haben. Am häufigsten sind Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder Rosacea. Selbst milde Hauterkrankungen können starke Augenbeschwerden auslösen. Auch eine Störung der bakteriellen Besiedelung des Lidrands kann zu einer Entzündung führen. Dabei werden die Meibom-Drüsen der Lidkante besonders geschädigt.

Die Krankheit ist zum Leidwesen der Betroffenen hartnäckig. Sie verläuft meist wellenförmig und ist wiederkehrend. Die Therapie muss diesen wellenförmigen Phasen angepasst werden, sie braucht Geduld und Sorgfalt. Am allerwichtigsten ist die Reinigung und Pflege der Lidränder.
Bei der Pflege sollten die Betroffenen auf folgende Punkte achten:

  • Kontaktlinsenträger sollten die Tragezeit der Linsen verkürzen. Zwei Stunden täglich ohne Kontaktlinsen entlasten das Auge. Ein Tag pro Woche kontaktlinsenfrei hilft ebenso. Bei gereizten Lidern ist es sinnvoll, auf Kosmetika zu verzichten.
  • Reinigung der Lidränder. Dies gelingt am sichersten mit vorgefertigten Reinigungstüchern. Die Unterlider sind einfach zu reinigen, an den Oberlidern ist der Zugang schwieriger. Diese Reinigung sollte täglich erfolgen – wie das Zähneputzen. Das vermeidet hartnäckige Verkrustungen und entleert die Meibom-Drüsen kontinuierlich.
  • Wärme an den Lidern hilft. Bei höherer Temperatur werden die Fette der Meibom-Drüsen verflüssigt und können leichter aus den Meibom-Drüsen bewegt werden. Daher ist die Anwendung von warmen Auflagen an den Lidern sinnvoll.

Die Pflege der Lidränder muss langfristig durchgeführt werden. Das gilt besonders, wenn eine Grunderkrankung vorliegt. Stets sollte der Augenarzt die Diagnose stellen und die Behandlung festlegen. Die Blepharitis ist oft auch eine Erkrankung der Augenoberfläche. Dann muss die Lidbehandlung durch eine Behandlung der Augenoberfläche ergänzt werden.

Augenärzte können nicht nur weitere Hinweise zur Lidkantenpflege geben. Sie können in schweren Fällen auch mit entzündungshemmenden Tropfen, Salben und Tabletten behandeln.

Quelle: Berufsverband der Augenärzte
(01.06.2017)

[ alle anzeigen ] (Aktuelles, Meldung 1 von 84)


Spruch zum heutigen Tag:
Seht, welcher Glanz sich um sein Aug ergießt! Das ist nicht das Erlöschen der Natur, das ist der Strahl schon eines neuen Lebens.
(Friedrich Schiller )

[ alle anzeigen ] (Spruch 1 von 8)

 

 


Qualtitätsmanagementsystem nach DIN ESO ISO 9001:2008



Mitglied im Ocunet - Verbund



Hinweise zum Menü auf der gegenüberliegenden Seite:

1. Praxisprofil

Hier finden Sie u.a. das Praxisprofil unserer Gemeinschaftspraxis.

2. Aktuelles

Das spricht für sich. Die letzten drei Themen dieser Rubrik finden Sie grundsätzlich auch auf der Startseite unserer Homepage.

3. Praxisräume

Damit Sie sich ein Bild von unserer Praxis machen können, stellen wir hier unsere Praxis in Wort und Bild dar.

4. Praxisstandort

Wie Sie unsere Praxis finden, mit Bus oder Anrufbus anreisen können, erfahren Sie hier. Es steht zum Ausdruck bei Ihnen auch ein Beschreibung zum Download im PDF-Format zur Verfügung.

5. Terminanfrage

Hier vereinbaren Sie mit uns bequem per Formular einen Termin. Neben dem Grund Ihrer Anfrage, können Sie einen Wunschtermin und eine Wunsch-Uhrzeit bestimmen.

Software zur Erstellung und

Pflege der Homepage:

DynaLex - CMS