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Bereitschaftsdienst

Die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen hat eine Änderung des augenärztlichen Bereitschaftsdienstes veranlaßt. Dadurch ist ein großer Bereitschaftsdienstbereiche entstanden, der u.a die früheren Bereiche Leer/Papenburg, Aurich/Norden, Oldenburg und Wilhelmshaven umfaßt und südöstlich bis Delmenhorst reicht.


Es gelten folgende, neue Bereitschaftsdienstzeiten:

 

Montags, Dienstags und Donnerstags von 20.00 - 22.00 Uhr
Mittwochs und Freitags von 18.00 - 22.00 Uhr
Samstags und Sonntags von 10.00 - 16.00 Uhr


Den jeweiligen Bereitschaftsdienstarzt erreichen Sie unter der

 

Telefon- Nr. : 0441-21006345


Außerhalb der o.a. Zeiten werden Sie in Zukunft an den allgemeinen Bereitschaftsdienst weitergeleitet.


Da die Organsisation des Bereitschaftsdienstes nun in den Händen der KV Niedersachsen liegt und evtl. Veränderungen dort verwaltet werden, können wir auf unserer Homepage die Bereitschaftsdienstdaten nicht mehr zu Verfügung stellen.


Hinweise auf den diensthabenden, augenärztlichen Kollegen erhalten Sie während der Bereitschaftsdienstzeiten auch unter der Webadresse www.arztauskunft-niedersachsen.de/arztsuche/bereitschaftspraxen.action

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Plötzlich ist es dunkel

Retinaler Arterienverschluss – eine seltene, aber gravierende Krankheit

Die Vorstellung ist erschreckend: Von einem Moment auf den anderen erblindet das Auge – ohne Vorwarnung und ohne Schmerzen. Der retinale Arterienverschluss (RAV) ist eine zwar seltene, aber gravierende Krankheit. Leider sind Augenärzte hier häufig noch machtlos. Wenn eine die Netzhaut versorgende Arterie verschlossen wird, tritt schon nach wenigen Stunden ein nicht wieder gut zu machender Schaden ein. Weshalb die Betroffenen so schnell wie möglich einen Augenarzt aufsuchen sollten, erläutert Prof. Dr. Nicolas Feltgen vom Berufsverband der Augenärzte Deutschlands.

Von 10.000 Patienten in augenärztlicher Behandlung sind circa fünf bis zehn Menschen von einem RAV betroffen. Am häufigsten tritt er im Alter zwischen 65 und 70 Jahren auf. In den allermeisten Fällen ist – wie bei einem ischämischen Schlaganfall – eine Embolie die Ursache des Gefäßverschlusses. Nur in etwa fünf Prozent der Fälle ist eine Entzündung der Schläfenarterie Grund dafür.

Leider wissen nur wenige Menschen von dieser Krankheit und gehen sofort bei den ersten Anzeichen zum Augenarzt. Dabei besteht – wenn überhaupt – nur in den ersten Stunden nach dem Verschluss die Chance für eine erfolgreiche Behandlung. Eine etablierte Therapie für den RAV gibt es nicht. Den meisten Patienten müssen die Augenärzte mitteilen, dass sie den entstandenen Sehverlust nicht mehr rückgängig machen können. Es gibt lediglich eine geringe Hoffnung, dass in den ersten Tagen nach dem Ereignis eine gewisse spontane Besserung eintritt.

Möglicher Vorbote eines weiteren Schlaganfalls

Der RAV aufgrund einer Embolie kann aber Vorbote eines weiteren, möglicherweise noch gravierenderen Schlaganfalls sein. Deshalb ist eine gründliche und schnelle Diagnostik von größter Bedeutung. Es kann daher sinnvoll sein, dass der Patient für einige Tage stationär aufgenommen und gründlich untersucht wird – idealer Weise in einer spezialisierten Station wie einer Stroke Unit.

Wenn aber eine Entzündung der Schläfenarterie den Gefäßverschluss ausgelöst hat, sollte diese mit hoch dosiertem Kortison behandelt werden, denn ansonsten könnte innerhalb kurzer Zeit auch das zweite Auge erblinden.

Die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG), die Retinologische Gesellschaft (RG) und der Berufsverband der Augenärzte Deutschlands (BVA) haben vor Kurzem das verfügbare Wissen über Diagnostik und Therapie des RAV in einer Leitlinie zusammengefasst. Denn auch wenn es außer in den ersten Stunden kaum Aussicht gibt, das Augenlicht der Patienten zu retten, ist es doch unabdingbar, dass sich Augenärzte für ihre Patienten einsetzen und ihnen als Lotsen durch die weiteren diagnostischen Maßnahmen beistehen.

Quelle: Berufsverband der Augenärzte

(20.08.2017)

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Gereizte Lidränder erfordern geduldige Pflege

Nicht immer harmlos: Blepharitis kann gefährliche Folgen für die Augenoberfläche haben

Eine Entzündung der Lidränder (Blepharitis) kann sehr unangenehm sein und lang anhaltende Beschwerden verursachen. Patienten aller Altersgruppen können betroffen sein. Dr. Thomas Kaercher vom Berufsverband der Augenärzte Deutschlands gibt Ratschläge, worauf besonders zu achten ist.

Die Augen sind am Morgen oft verklebt, die Lidränder sind rot und geschwollen. Juckende Lidränder zeigen eine Entzündung in diesem Bereich an – eine Blepharitis erscheint und führt den Patienten zum Augenarzt. Oft greift diese Entzündung auch den Augapfel an, sie führt zu einer Rötung der Bindehaut mit Fremdkörpergefühl und Kratzen. In dieser Phase spricht man von einer Blepharo-Konjunktivitis.

Die Beschwerden können verschiedene Ursachen haben. Am häufigsten sind Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder Rosacea. Selbst milde Hauterkrankungen können starke Augenbeschwerden auslösen. Auch eine Störung der bakteriellen Besiedelung des Lidrands kann zu einer Entzündung führen. Dabei werden die Meibom-Drüsen der Lidkante besonders geschädigt.

Die Krankheit ist zum Leidwesen der Betroffenen hartnäckig. Sie verläuft meist wellenförmig und ist wiederkehrend. Die Therapie muss diesen wellenförmigen Phasen angepasst werden, sie braucht Geduld und Sorgfalt. Am allerwichtigsten ist die Reinigung und Pflege der Lidränder.
Bei der Pflege sollten die Betroffenen auf folgende Punkte achten:

  • Kontaktlinsenträger sollten die Tragezeit der Linsen verkürzen. Zwei Stunden täglich ohne Kontaktlinsen entlasten das Auge. Ein Tag pro Woche kontaktlinsenfrei hilft ebenso. Bei gereizten Lidern ist es sinnvoll, auf Kosmetika zu verzichten.
  • Reinigung der Lidränder. Dies gelingt am sichersten mit vorgefertigten Reinigungstüchern. Die Unterlider sind einfach zu reinigen, an den Oberlidern ist der Zugang schwieriger. Diese Reinigung sollte täglich erfolgen – wie das Zähneputzen. Das vermeidet hartnäckige Verkrustungen und entleert die Meibom-Drüsen kontinuierlich.
  • Wärme an den Lidern hilft. Bei höherer Temperatur werden die Fette der Meibom-Drüsen verflüssigt und können leichter aus den Meibom-Drüsen bewegt werden. Daher ist die Anwendung von warmen Auflagen an den Lidern sinnvoll.

Die Pflege der Lidränder muss langfristig durchgeführt werden. Das gilt besonders, wenn eine Grunderkrankung vorliegt. Stets sollte der Augenarzt die Diagnose stellen und die Behandlung festlegen. Die Blepharitis ist oft auch eine Erkrankung der Augenoberfläche. Dann muss die Lidbehandlung durch eine Behandlung der Augenoberfläche ergänzt werden.

Augenärzte können nicht nur weitere Hinweise zur Lidkantenpflege geben. Sie können in schweren Fällen auch mit entzündungshemmenden Tropfen, Salben und Tabletten behandeln.

Quelle: Berufsverband der Augenärzte
(01.06.2017)

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Mit VR-Brillen wird das Sehen anstrengender

Was ist in der virtuellen Realität aus augenärztlicher Sicht zu beachten?

Die virtuelle Realität (VR) tritt immer häufiger in Konkurrenz zur realen Welt. Zu Spielekonsolen gehören heute schon häufig VR-Brillen, die dem Träger vorgaukeln, sich in einer anderen, eben der virtuellen Realität zu bewegen. Der Einsatz von VR-Brillen ist zudem nicht nur in einer Spieleumgebung denkbar, sondern auch in der Außenwelt, auf der Straße. 
Welche Auswirkungen es haben kann, wenn man solche Brillen über längere Zeit hinweg trägt, darüber gibt es bisher keine wissenschaftlichen Erkenntnisse. Prof. Dr. Dieter Friedburg vom Berufsverband der Augenärzte (BVA) erläutert, was aus augenärztlicher Sicht im Zusammenhang mit VR-Brillen zu beachten ist.

Seekrankheit
Das haben viele Menschen, die VR-Brillen ausprobiert haben, schon erlebt: Sobald sich virtuelle und reale Bewegungen überlagern, kann das Übelkeit hervorrufen – ein ähnliches Phänomen wie bei der Seekrankheit. Prof. Friedburg rät zudem zu Vorsicht: „Wenn ein VR-Spieler nicht sitzt, können Bewegungen in der virtuellen Welt Störungen der Koordination hervorrufen – und dann steigt die Gefahr von Unfällen.“ Hier ist also besondere Vorsicht geboten.

Auf den Pupillenabstand achten
Nicht alle VR-Brillen bieten die Möglichkeit, den Pupillenabstand (Interpupillardistanz, PD) anzupassen. Für die meisten Menschen ist das kein Problem. Nur wenn die PD der Brille zu stark von der ihres Trägers abweicht, führt das zu Beschwerden. Deshalb rät Prof. Friedburg dazu, eine VR-Brille vor dem Kauf auf jeden Fall auszuprobieren.

Der Wechsel von Fern- auf Nahsicht
Ein komplexes Thema ist der Wechsel von Fern- auf Nahsicht. Die Augen junger Menschen verfügen über zwei Mechanismen, um die Augen auf das Sehen in der Nähe anzupassen: Die Akkommodation ist die optische Naheinstellung des Auges – die Linse verformt sich und damit verändert sich die Brechkraft des Auges. Im Laufe des Lebens geht diese Fähigkeit verloren, so dass der Mensch mit der Zeit alterssichtig (presbyop) wird. Der zweite Mechanismus ist die Konvergenz, die Anpassung der Augenstellung an die Nähe, so dass beide Augen ein Objekt nah vor dem Gesicht fokussieren.
VR-Brillen sind für den Fernblick eingerichtet. Wenn in der virtuellen Welt auch die Nähe abgebildet wird, muss derjenige, der die Brille trägt, nicht akkomodieren, aber er muss dennoch seine Augenstellung an die Nähe anpassen. Damit haben ältere, bereits presbyope Menschen keine Probleme. Doch junge Menschen müssen erst lernen, Akkommodation und Konvergenz zu entkoppeln.

Vorteile der VR-Brillen kann nicht jeder nutzen
Menschen, deren räumliches Sehen eingeschränkt ist, weil sie schielen – auch wenn es sich nur um einen so genannten Mikrostrabismus mit sehr kleinem Schielwinkel handelt – können die Vorteile von VR-Brillen nur teilweise nutzen. Davon sind etwa fünf Prozent der Menschen in Deutschland betroffen.
Konkurrenz von realer und virtueller Welt – eine Herausforderung

Werden VR-Brillen nicht nur im Spiele-Modus eingesetzt, sondern auch im täglichen Leben benutzt, etwa um Informationen einzublenden, sind weitere Gesichtspunkte zu beachten: Der Blickwechsel von der realen in die virtuelle Welt und zurück kann zu einer erheblichen Mehrbelastung unseres visuellen Systems führen; der ständige Wechsel zwischen unterschiedlichen Entfernungen und der damit verbundene Aufwand für Akkommodation und Konvergenz kann sehr anstrengend sein.

„Der Träger wird wohl eine Lernphase benötigen, bis er mit der neuen Sehwelt vernünftig umgehen kann“, erwartet Prof. Friedburg, „denn er muss ja seine Hauptblickrichtung dauernd wechseln. Erst die Erfahrung kann zeigen, ob die hierbei mögliche Mehrbelastung sich negativ auswirken wird.“ Daneben kann die Konkurrenz der beiden Welten Risiken bergen. Schenken wir der virtuellen Welt zu viel Aufmerksamkeit und beachten zu wenig, was um uns herum geschieht, drohen Unfälle im Straßenverkehr – schon heute ist ja zu beobachten, dass der Blick aufs Smartphone manche Fußgänger zu sehr ablenkt, um auf rote Ampeln zu achten.

Ebenso werden auch die Programmierer der virtuellen Welt erst lernen müssen, verträgliche Modelle zu entwickeln. „Eins ist voraussehbar“, meint Prof. Friedburg: „Mit hoher Wahrscheinlichkeit dürfte das neue Sehen anstrengender werden.“

Quelle: Berufsverband der Augenärzte



(02.01.2017)

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Spruch zum heutigen Tag:
Seht, welcher Glanz sich um sein Aug ergießt! Das ist nicht das Erlöschen der Natur, das ist der Strahl schon eines neuen Lebens.
(Friedrich Schiller )

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